Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist ein besonderer Freiwilligendienst für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. In der Regel dauert er ein Jahr und bietet die Möglichkeit, sich aktiv für Natur, Umwelt und Gesellschaft einzusetzen. Dabei sammeln die Teilnehmenden nicht nur wertvolle praktische Erfahrungen in ihren Einsatzstellen, sondern entwickeln sich auch persönlich weiter und entdecken neue Interessen und Stärken.
Ein wichtiger Bestandteil des FÖJ sind die begleitenden Seminarwochen. Hier kommen die Freiwilligen regelmäßig zusammen, um sich intensiver mit ökologischen Themen auseinanderzusetzen, Erfahrungen auszutauschen und auch andere Einsatzstellen kennenzulernen. So entsteht nicht nur neues Wissen, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Ein solches Seminar stand unter dem Thema „Naturschutz und Gesellschaft“. In diesem Zusammenhang unternahm die Gruppe am 22.04.2026 eine Exkursion zu verschiedenen Einrichtungen, darunter auch der Haustierpark Werdum. Die Anreise erfolgte passend zum Thema umweltfreundlich mit dem Fahrrad von Asel nach Werdum.
Vor Ort gestalteten die beiden Werdumer FÖJlerinnen Johanna und Emma eine Führung durch den Park. Mit viel Engagement gaben sie spannende Einblicke in ihre tägliche Arbeit und zeigten, wie wichtig Umweltbildung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Tieren sind. Der Haustierpark wurde dabei nicht nur als Ausflugsziel, sondern vor allem als lebendiger Lernort für Natur- und Artenschutz erlebbar.
Nach der Führung stärkte sich die Gruppe bei einer gemeinsamen Mittagspause mit mitgebrachten Lunchpaketen. Anschließend blieb noch Zeit, den Park in Ruhe zu erkunden. Besonders die Streichelwiese sorgte für Begeisterung, denn hier konnten die Tiere aus nächster Nähe erlebt, gestreichelt und gefüttert werden.
Gut gelaunt setzte die Seminargruppe anschließend ihre Exkursion fort und radelte weiter in Richtung Wittmunder Wald, um dort weitere Eindrücke rund um den Naturschutz zu sammeln.
Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie das FÖJ Lernen, praktische Arbeit und gemeinschaftliche Erlebnisse miteinander verbindet und jungen Menschen die Chance gibt, sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen.



