Prämierung für regionale Baukultur: historische Gebäude als prägende Zeugnisse der Dorfgeschichte ausgezeichnet

Alle Preisträger aus 2026

Im Gemeindehaus Werdum fand kürzlich die feierliche Prämierung besonders gelungener Beiträge zur regionalen Baukultur innerhalb der Dorfregion der Sielhafenorte statt. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam das Engagement von Eigentümerinnen und Eigentümern zu würdigen, die mit viel Einsatz historische Gebäude erhalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der regionalen Identität leisten. Die Auszeichnung ist Teil eines Projekts zur Stärkung und Erhaltung der regionalen Baukultur in den Sielhafenorten.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Werdums Gemeindebürgermeister René Weiler-Rodenbäck die Anwesenden. Unter den Gästen befanden sich außerdem der Bürgermeister der Gemeinde Neuharlingersiel, Jürgen Peters, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Esens und Ortsvorsteher von Carolinensiel, Udo Folkers, Kommissarischer Bauamtsleiter Joachim Oltmanns sowie Dietrich Janssen und Christine Müller vom Planungsbüro NWP, die das Projekt fachlich begleiten.

In gemütlicher Atmosphäre bei Tee und Kuchen wurden die Auszeichnungen verliehen. Die jeweiligen Bürgermeister überreichten Urkunden und Plaketten an die Eigentümer der prämierten Gebäude und bedankten sich für deren vorbildliches Engagement. In ihren Grußworten betonten sie die große Bedeutung historischer Bausubstanz für das Erscheinungsbild der Orte und für die Bewahrung der ostfriesischen Baukultur.

Für die Gemeinde Werdum wurden in diesem Jahr die Burg Edenserloog sowie das Altwerdumer Grashaus 2 der Familie Ulfers ausgezeichnet. Beide Gebäude stehen beispielhaft für den verantwortungsvollen Umgang mit historischer Bausubstanz und tragen wesentlich zur Identität des Ortes bei.

Insbesondere die Burg Edenserloog besitzt für die Geschichte Werdums eine herausragende Bedeutung und erinnert an die Vergangenheit des Ortes. Die historische Burganlage ist eng mit der Entwicklung Werdums verbunden und nimmt bis heute einen festen Platz im Bewusstsein der Einwohner ein. Ihre Bedeutung wird auch dadurch unterstrichen, dass sie als zentrales Symbol im Werdumer Gemeindewappen dargestellt ist.

Die Veranstalter machten deutlich, dass die Erhaltung historischer Gebäude nicht nur dem Denkmalschutz dient, sondern auch kommende Generationen mit der Geschichte und den Wurzeln ihrer Heimat verbindet. Die ausgezeichneten Gebäude zeigen eindrucksvoll, wie Tradition und Zukunft miteinander verbunden werden können.

Mit Applaus für die Preisträger endete eine gelungene Veranstaltung, die einmal mehr verdeutlichte, welchen hohen Stellenwert die regionale Baukultur in den Sielhafenorten besitzt.

Poster der prämierten Gebäude

Jahrgang: 16Ausgabe: 148
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